Ertrinken: Eine globale Herausforderung, die wir verhindern können
Jedes Jahr sterben weltweit mehr als 300.000 Menschen durch Ertrinken – das sind etwa 30 Menschen pro Stunde, und fast ein Viertel davon sind Kinder unter fünf Jahren. Weltweit ist Ertrinken die vierthäufigste Todesursache bei Kindern zwischen 1 und 4 Jahren und die dritthäufigste bei Kindern zwischen 5 und 14 Jahren. Trotz dieser alarmierenden Zahlen bleibt Ertrinken eines der am meisten vernachlässigten Themen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Erfreulich ist: Die meisten Ertrinkungsunfälle lassen sich durch Aufklärung, Vorbereitung und die richtigen Sicherheitsmaßnahmen verhindern.
Am 25. Juli ist der World Drowning Prevention Day. Unter dem diesjährigen Motto „Unite to Turn the Tide" verfolgt die Global Strategy for Drowning Prevention der WHO ein klares Ziel:
Bei RESTUBE schärfen wir Bewusstsein, teilen Wissen und bauen eine Kultur auf, in der jeder Verantwortung für Wassersicherheit übernimmt – ob du im See schwimmst, offshore segelst oder einen Tag am Strand verbringst. Echte Sicherheit beginnt lange, bevor ein Notfall eintritt.
Eines der wichtigsten Konzepte hinter dieser Mission ist die Drowning Chain of Survival – ein international anerkanntes Rahmenwerk, das die entscheidenden Maßnahmen zur Ertrinkungsprävention und zur wirksamen Reaktion im Notfall beschreibt.
Was ist die Drowning Chain of Survival?
Lange konzentrierte sich die Ertrinkungsforschung vor allem auf die Reanimation nach der Rettung. Moderne Erkenntnisse zeigen: Der entscheidende Faktor für das Überleben liegt viel früher. Die meisten Ertrinkungsunfälle entwickeln sich nicht plötzlich, sondern als fortschreitender Prozess, der sich an vielen Stellen unterbrechen lässt – jede Intervention, von der Prävention über die frühzeitige Erkennung bis zum Auftrieb, senkt das Risiko eines Herz-Kreislauf-Stillstands deutlich. Aus dieser Erkenntnis entwickelte 2014 eine internationale Expertengruppe unter Leitung des brasilianischen Notfallmediziners und Wasserrettungsforschers David Szpilman die Drowning Chain of Survival, heute international als führendes Konzept der Wasserrettung anerkannt.
Die Kette beschreibt fünf aufeinander aufbauende Maßnahmen, um den Prozess des Ertrinkens so früh wie möglich zu unterbrechen. Sie beginnt lange vor dem Notfall, nicht erst mit der Rettung selbst.
Die fünf Glieder der Kette sind:
- Verhindern: Risiken reduzieren, bevor du ins Wasser gehst
- Erkennen: Anzeichen von Not früh erkennen und Hilfe rufen
- Auftrieb geben: helfen, ohne selbst zum zweiten Opfer zu werden
- Rettung / Hilfe holen: die Person sicher aus dem Wasser bringen
- Wiederbeleben, wenn nötig: CPR starten und medizinische Hilfe holen
Prävention beginnt, bevor du ins Wasser gehst

Die meisten Ertrinkungsunfälle passieren nicht wegen eines einzigen Fehlers. Meist kommen mehrere vermeidbare Risikofaktoren zusammen.
Der erste Schritt: Diese Risiken aktiv reduzieren, bevor du ins Wasser gehst.
- Beaufsichtige Kinder aufmerksam und bleib in Reichweite von Nichtschwimmer:innen
- Wähle Orte mit ausgebildeten Rettungsschwimmer:innen, wann immer möglich
- Sichere private Pools und Whirlpools mit einer Vierseiten-Einzäunung
- Trag eine passende Schwimmweste auf Booten und Wasserfahrzeugen
- Lerne schwimmen und baue deine Wasserkompetenz weiter aus
Das gilt für alle. Bist du eher im Freiwasser als im Schwimmbecken unterwegs – lange Schwimmstrecken, SUP-Touren, Segeln, Triathlon – verschieben sich die Risiken: Strömungen, kaltes Wasser, Erschöpfung auf langen Strecken und die Frage, ob man dich weit vom Ufer überhaupt sieht.
Ein Auftriebsmittel dabei zu haben oder zu tragen, schafft eine zusätzliche Sicherheitsebene. Kein Gerät ersetzt verantwortungsvolles Verhalten – aber sofortiger Zugang zu Auftrieb kann die Überlebenszeit im Ernstfall deutlich verlängern.
So hilft RESTUBE:
RESTUBE ist genau für diese unerwarteten Momente gemacht, in denen sich die Lage innerhalb von Sekunden ändert. Das System ist leicht, kompakt und angenehm zu tragen – es begleitet Schwimmer:innen, Paddler:innen, Segler:innen, Taucher:innen, Angler:innen und Freiwassersportler:innen, ohne die Bewegung einzuschränken. Ein Zug am Auslöser genügt: Die Boje bläst sich innerhalb von Sekunden auf und sorgt für sofortigen Auftrieb und mehr Sichtbarkeit im Wasser.
Anders als klassische Schwimmwesten ist RESTUBE so unauffällig, dass viele Menschen es während ihrer ganzen Aktivität tragen. Das schließt die Lücke zwischen Risiko erkennen und Auftrieb tatsächlich dabeihaben. Je einfacher Sicherheit wird, desto eher wird sie genutzt.

Anzeichen erkennen und Hilfe rufen

Ertrinken sieht selten so aus wie im Film. Betroffene können oft nicht winken oder rufen – ihr Körper konzentriert sich vollständig darauf, den Mund über der Wasseroberfläche zu halten, für alles andere bleibt keine Energie. Der Mund bleibt kaum lange genug über Wasser, um Luft zu holen, und die Arme drücken instinktiv nach unten und außen, um den Körper anzuheben, statt zu winken.
- Erkenne frühe Anzeichen von Not – Betroffene winken oder rufen möglicherweise nicht um Hilfe
- Bitte jemanden, Hilfe zu holen, während du selbst vor Ort bleibst und unterstützt
- Behalte die Person im Blick, oder bitte eine Umstehende Person, konstant zu beobachten
So hilft RESTUBE
Die lange, gut sichtbare Boje macht es leicht, Aufmerksamkeit auf eine Person in Not zu lenken. Wink damit, oder nutz die eingebaute Pfeife bei Modellen wie ACTIVE und EXTREME, um Hilfe zu rufen.
Auftrieb geben, bevor du rettest

Das größte Risiko für Retter:innen ist, ohne Auftriebsmittel ins Wasser zu gehen. So werden Umstehende schnell selbst zum zweiten Opfer.
- Bleib selbst an Land, wann immer möglich
- Wirf oder reiche der Person in Not etwas Schwimmfähiges
- Bist du selbst in Not: Bleib ruhig, halt dich an jedem Auftriebsmittel fest, das du hast, ruf um Hilfe und lass dich treiben
So hilft RESTUBE
Die RESTUBE Sicherheitsboje gibt dir die Möglichkeit, anderen sofort Auftrieb zu geben. Bist du selbst schon im Wasser, kannst du deine RESTUBE einfach an die Person übergeben, die sie dringender braucht. Bist du an Land, kannst du die wasseraktivierte RESTUBE AUTOMATIC 75 direkt zur Person in Not werfen – sie bläst sich bei Wasserkontakt automatisch auf.
Die Person sicher aus dem Wasser holen

Eine Person aus dem Wasser zu holen, ist oft gefährlicher, als zu ihr zu gelangen. Die sicherste Rettung ist die, bei der du gar nicht ins Wasser musst.
- Gib Anweisungen, damit sich die Person selbst retten kann, wenn möglich
- Versuch, sie ohne eigenen Wassereinstieg zu erreichen – Rettungshilfen, Seile oder verlängerte Gegenstände kommen zuerst
- Geh nur dann selbst ins Wasser und schwimm zur Person, wenn es sicher ist – und nur mit einem Auftriebsmittel
So hilft RESTUBE
Weil die Boje an ihrer Leine hinter dir hertreibt statt zu bremsen, schwimmst du schnell und kannst sogar durch Wellen tauchen, während du sie mitziehst – so erreichst du die Person schneller und bringt euch beide früher aus dem Wasser.
Wiederbeleben, wenn nötig

Atmet die Person nicht, zählt jede Sekunde:
- Starte sofort mit CPR (Herzdruckmassage und Beatmung)
- Nutz einen AED und Sauerstoff, sobald verfügbar
- Atmet die Person, bleib bei ihr, bis Hilfe eintrifft
- Such medizinische Hilfe oder ein Krankenhaus auf, wenn Symptome bestehen – und grundsätzlich für jede Person, die reanimiert wurde, selbst wenn sie sich erholt zu haben scheint (Szpilman et al., 2014)
So hilft RESTUBE
Braucht eine Rettung im Wasser Unterstützung, bevor die Person ans Ufer gebracht werden kann, hilft der Auftrieb einer RESTUBE Boje, Retter:in und Betroffene sicher an der Oberfläche zu halten, bis Hilfe eintrifft. Manche RESTUBE Sicherheitsbojen-Modelle haben zudem eine kleine Tasche für eine Beatmungsmaske. Bist du geschult und muss eine Wiederbelebung dringend im Wasser erfolgen, kann die Sicherheitsboje dich dabei mit Auftrieb unterstützen.

Wassersicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung
Ertrinkungsprävention ist nicht allein Aufgabe von Rettungsschwimmer:innen. Eltern, Freunde, Sportler:innen, Veranstalter:innen, Wassersportunternehmen und jede Person am Wasser tragen Verantwortung. Und es funktioniert: Die globale Ertrinkungsrate ist seit 2000 um 38 % gesunken. Gemeinsames Handeln rettet Leben – und es bleibt noch viel zu tun.
Die Drowning Chain of Survival zeigt: Leben retten beginnt mit Aufmerksamkeit, Vorbereitung und guten Entscheidungen, lange bevor ein Notfall eintritt.
Bei RESTUBE glauben wir: Aufklärung und praktische Sicherheitslösungen zusammen machen Wasseraktivitäten für alle sicherer. Jedes Gespräch über Wassersicherheit, jede Schwimmstunde, jedes beaufsichtigte Kind, jedes getragene Auftriebsmittel und jede informierte Entscheidung trägt dazu bei, Ertrinken weltweit zu reduzieren.
Gemeinsam machen wir Ertrinkungsprävention sichtbar – und sorgen dafür, dass mehr Menschen von jedem Abenteuer auf dem Wasser sicher zurückkehren.





