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„Alle Mann, macht euch bereit für die Rettung“: Mit SOS Humanity bei einer Seenotrettungsmission dabei

“All Crew, Prepare for Rescue”: Inside a Sea Rescue Mission with SOS Humanity

„Hey Leute, macht euch bereit für die Rettung.“

Mit dieser Meldung fängt für die Crew von SOS Humanity im Mittelmeer oft eine Rettungsmission an. Innerhalb von Sekunden ändert sich die Stimmung an Bord. Rettungswesten werden angelegt, Rettungsboote vorbereitet und medizinische Teams gehen auf Position.

Jede Bewegung läuft wie von selbst. Alles, was die Crew in unzähligen Übungen geübt hat, wird jetzt echt.

Irgendwo am Horizont hat man ein kleines Boot gesehen. Oft ist es total überfüllt. Oft gibt's keine Schwimmwesten. Manchmal sind mehr als hundert Leute drauf.

Rettungskraft auf einem Boot mit einem RESTUBE AUTOMATIC 180 Notfall-Schwimmgerät, bereit für Wasserrettungseinsätze auf See.

Wir nähern uns dem Boot

Sobald das Ziel bestätigt ist, werden schnelle RHIB-Rettungsboote vom Rettungsschiff aus gestartet. Die Crews nähern sich langsam und vorsichtig, denn schon ein kleiner Fehler könnte dazu führen, dass ein instabiles Boot kentert.

Die ersten Worte sind immer die gleichen:

„Hey Leute. Wir sind hier, um euch zu helfen. Bleibt bitte ruhig und bleibt im Boot.“

Dann geht die Rettung los.

Kinder werden zuerst rausgebracht. Dann kommen die Frauen. Und dann die Männer.

Rettungswesten werden von Hand zu Hand weitergereicht. Menschen steigen vorsichtig von einem Boot in das andere. Jede Bewegung muss ruhig und kontrolliert bleiben, denn Panik kann in solchen Situationen schnell gefährlich werden.

Was wie eine logistische Aktion aussieht, ist eigentlich ein echt menschlicher Moment – Leute, die sich über das Wasser strecken und Fremden in einem der schwierigsten Momente ihres Lebens vertrauen.

Sicherheit für die, die helfen

Rettungsaktionen auf See sind echt anstrengend, sowohl körperlich als auch mental. Die Crews arbeiten unter schwierigen Bedingungen, in der Nähe von instabilen Booten und oft mit vielen Menschen in Not gleichzeitig.

Um ihre eigene Sicherheit zu erhöhen und in kritischen Situationen mehr Auftrieb zu haben, nutzt die Crew von SOS Humanity bei ihren Einsätzen auch RESTUBE-Rettungsgeräte.

Dabei kommen vor allem zwei Rettungsgeräte zum Einsatz: 

Beide Rettungsgeräte blasen sich automatisch auf, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen, und sorgen so für sofortigen Auftrieb, wenn jede Sekunde zählt.

Humanity 1 – Ein Schiff für Rettungsmissionen

SOS Humanity ist eine deutsche Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Berlin, die zivile Such- und Rettungsmissionen im Mittelmeer durchführt. Die Organisation wurde 2015 gegründet und betreibt das Rettungsschiff Humanity 1, das seit 2022 im Einsatz ist.

Die Mission ist klar: Leute in Seenot retten, medizinische Hilfe leisten und sie in einen sicheren Hafen bringen.

Viele der geretteten Leute fliehen vor Krieg, Gewalt, Verfolgung oder extremer Armut und versuchen die riskante Reise über das Mittelmeer in kaputten Booten.

Eine Mission, die auf Menschlichkeit basiert

Für die Rettungskräfte ist jeder Einsatz echt anstrengend – sowohl körperlich als auch emotional.

Ein Crewmitglied sagt dazu:
„Die Hände, die nach Hilfe suchen, sind keine Statistiken oder Diskussionspunkte. Es sind Menschen.“

Bei der zivilen Seenotrettung geht's im Grunde um eins: Menschenleben retten.

Bei RESTUBE wollen wir das Wasser sicherer machen – für Profis, Sportler:innen und alle, die anderen in kritischen Situationen helfen.

Wir sind echt stolz drauf, Organisationen wie SOS Humanity bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Fakten zur Seenotrettung im Mittelmeer

SOS Humanity

  • Gegründet: 2015 in Berlin, Deutschland
  • Rettungsschiff: Humanity 1, seit 2022 im Einsatz
  • Zivile Such- und Rettungs-NGO, die sich auf humanitäre Einsätze im Mittelmeer konzentriert
  • Hauptsächlich durch Spenden und Unterstützung der Zivilgesellschaft finanziert

Zivile Seenotrettung im Mittelmeer

  • Seit 2014 sind mehr als 32.000 Menschen gestorben oder werden vermisst, als sie versuchten das Mittelmeer zu überqueren
  • Allein im Jahr 2024 wurden auf dieser Migrationsroute rund 2.300 Todesfälle oder Vermisste registriert.
  • Das Mittelmeer bleibt damit eine der tödlichsten Migrationsrouten der Welt.
  • Zwischen 2015 und 2023 wurden in der Mittelmeerregion mehr als 615.000 Menschen aus Seenot gerettet.
  • Im Jahr 2026 wurden bereits in den ersten Monaten des Jahres hunderte weitere Todesfälle registriert.

Diese Zahlen verdeutlichen die weiterhin große Bedeutung von Such- und Rettungseinsätzen, die sowohl von staatlichen als auch von zivilen Organisationen durchgeführt werden. 

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