300.000
Menschen ertrinken jedes Jahr weltweit
WHO – Weltgesundheitsorganisation (2024): Global status report on drowning prevention.
60%
haben schon eine kritische Situation im Wasser erlebt, obwohl sich fast 8 von 10 für gute Schwimmer:innen halten
RESTUBE, Wassersicherheitsstudie 2026
100m
sind für die meisten Erwachsenen, die sich für gute Schwimmer:innen halten, bereits zu weit
Stanley et al., International Journal of Aquatic Research and Education (2024)
10°C
kaltes Wasser zwang die Hälfte aller geübten Schwimmer:innen, vorzeitig aufzuhören
Tipton et al., The Lancet (1999)
Gefahren im Detail
Wenn es im offenen Wasser kritisch wird
Von plötzlicher Strömung über Krämpfe bis zum Kälteschock: Die Gefahren beim Freiwasserschwimmen entstehen oft ohne Vorwarnung, im See genauso wie im Meer. So erkennst du Risiken frühzeitig und gehst sicher mit ihnen um.
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Kälteschock?
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Keine Kraft mehr?
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Panik?
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Krampf bekommen?
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Plötzliche Strömung?
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Zu weit weg vom Ufer?
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Raue Wasserbedingungen?
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Plötzlicher Wetterumschwung?
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Boote und andere Wassersportler?
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Keine Begleitung dabei?
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Andere brauchen Hilfe?
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Alkohol getrunken?
Stimme der Expert:innen
Was unsere Expert:innen sagen
Bevor du losschwimmst
Sicherheitstipps fürs Freiwasserschwimmen
Ob Anfänger:in oder erfahrene Schwimmer:in: Diese acht Sicherheitstipps bereiten dich auf jedes Freiwasserschwimmen vor, vom ruhigen See bis zum Schwimmen im offenen Meer. Sie beruhen auf der Erfahrung von Freiwasserprofis und helfen dir, sicher zu bleiben und mit einem guten Gefühl zurück ans Ufer zu kommen.
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Schwimm NIE allein im offenen WasserFremdrettung: Sicher helfen ohne Eigengefährdung
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Check die Bedingungen VOR jedem SchwimmenBevor du reingehst: Wie du das Wasser liest und sicher bleibst
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Kämpf nicht gegen die Strömung anHydrodynamik Verstehen: Strömungen, Brandung Und Wasserbewegung
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Nimm die Kälte ernstKaltes Wasser, Gewitter Und Sicht Im Wassersport: Gefahren Erkennen Und Verstehen
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Sorg dafür, dass man dich sieht
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Kenn deine Grenzen, bevor du startestKenne deine Grenzen: Belastungssteuerung und körperliche Warnsignale beim Wassersport
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Plane Pausen und Verpflegung einTrinken, Essen, Schwimmen, Wiederholen: Der komplette Hydrations- und Ernährungsleitfaden für Schwimmer
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Bleib ruhig, statt in Panik zu geratenSelbstrettung: Wie Eigensicherung im Ernstfall Leben rettet
Im Notfall
Die Rettungskette gegen Ertrinken: Was tun im Notfall?
Ertrinken passiert in Stufen, nicht auf einen Schlag – und in jeder Stufe gibt es noch eine Chance, es zu stoppen. Das sind die fünf Glieder der Ertrinkungskette, zugeschnitten auf diese Aktivität.
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1. PräventionStep 1: Prävention gegen Ertrinken: Eines der wirksamsten Glieder der Rettungskette
Sei sicher im, am und auf dem Wasser. Das wirksamste Glied der Kette ist das, das den Notfall gar nicht erst entstehen lässt: Kenn die Bedingungen, kenn deine Grenzen, geh möglichst nicht allein ins Wasser.
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2. Notlage erkennen
Eine Person in Not sieht selten so aus wie im Film: kaum Schreien, kaum Winken, oft nur ein stiller Kampf an der Oberfläche. Wer die Zeichen erkennt, reagiert schneller und holt Hilfe.
In der Praxis für diese Aktivität: Achte als Begleitung auf stille Warnzeichen: der Kopf tief im Wasser, ein leerer Blick, kein Vorankommen. Vereinbare mit deiner Begleitung ein klares Notsignal, zum Beispiel einen erhobenen Arm oder deine ausgelöste Boje.
Step 2: Warum Ertrinken still passiert: Notlage erkennen und richtig alarmieren -
3. Auftrieb bereitstellen
Bevor irgendetwas anderes zählt, braucht die Person Auftrieb – eigenen oder von außen –, um nicht unterzugehen. Auftrieb kostet keine Kraft und verschafft Zeit.
In der Praxis für diese Aktivität: Beim Schwimmen gibt es kein Board, an dem du dich festhalten kannst. Deine Boje ist deine einzige Auftriebsquelle, für dich selbst und für andere in Not.
Step 3: Warum Auftrieb beim Ertrinken Leben rettet: Das dritte Glied der Rettungskette -
4. Aus dem Wasser rettenStep 4: Wasserrettung ohne Risiko: So rettet man richtig aus dem Wasser
Nur, wenn es sicher ist. Die Person aus dem Wasser zu holen zählt, aber nicht auf Kosten einer zweiten Person in Gefahr.
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5. Medizinisch versorgen
Wenn nötig: Notruf wählen, Atmung prüfen, bei Bedarf mit Wiederbelebung beginnen und nicht aufhören, bis Hilfe da ist. Was in den ersten Minuten an Land passiert, entscheidet oft über den Ausgang.
In der Praxis für diese Aktivität: Nach dem Schwimmen in kaltem Wasser kühlt dein Körper weiter ab, das nennt man „Afterdrop“. Zieh dir sofort trockene, warme Kleidung an und dusch danach nicht zu heiß.
Step 5: Erste Hilfe bei Ertrinken: ABCDE-Schema, Beatmung und Reanimation richtig durchführen
Was du im Wasser brauchst
Ausrüstung für deine Sicherheit beim Freiwasserschwimmen
Von deiner Boje bis zum passenden Zubehör: Gute Ausrüstung ersetzt keine Erfahrung, aber sie macht dich sichtbar, gibt dir Halt und macht dich handlungsfähig, wenn jede Sekunde zählt. Hier ist die wichtigste Ausrüstung fürs Freiwasserschwimmen.
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SICHERHEITSBOJE
Unsere Empfehlung SICHERHEITSBOJE -
SCHWIMMBOJE
Unsere Empfehlung SCHWIMMBOJE -
SCHWIMMBRILLE
Unsere Empfehlung SCHWIMMBRILLE -
NEOPRENANZUG
Selbstcheck
Go oder No-Go
Check dich, check das Wasser und entscheide dann, ob du schwimmen gehst.
Geeignet für
- Sichere Schwimmer:innen, die im Becken längere Strecken ohne Pause schaffen und im ruhigen Wasser nah am Ufer starten
- Triathlet:innen und Ausdauersportler:innen, die unter echten Bedingungen trainieren wollen
- Erfahrene Freiwasserschwimmer:innen, auch bei leichtem Wellengang oder schwacher Strömung – mit Begleitung und gut sichtbarer Boje
- Kaltwasser- und Extremschwimmer:innen, die sich über längere Zeit schrittweise an niedrige Temperaturen gewöhnt haben
- Kinder, die sicher schwimmen können – nur in Ufernähe, mit zusätzlichem Auftrieb und unter ständiger Aufsicht
- Ältere Menschen ohne Vorerkrankungen, in Begleitung und in ruhigem Wasser
Besser nicht, wenn
- Du allein unterwegs bist und niemand weiß, wo du schwimmst oder wann du zurück sein willst
- Starke Strömungen, Brandung, hohe Wellen, Gewitter, Nebel oder ein plötzlicher Wetterumschwung angesagt sind und dir die Erfahrung fehlt, damit umzugehen
- Das Wasser kälter als 15 °C ist und du weder schrittweise an die Kälte gewöhnt bist noch einen Neoprenanzug trägst
- Du müde oder krank bist, unter Alkohol- oder Medikamenteneinfluss stehst oder eine bekannte Herzerkrankung hast und keine ärztliche Freigabe vorliegt
- Du in Bereichen mit Bootsverkehr, in Schifffahrtsrinnen oder in der Dämmerung bzw. im Dunkeln schwimmen würdest
- Die Wasserqualität unbekannt oder fragwürdig ist oder das Baden behördlich eingeschränkt ist, zum Beispiel wegen Blaualgen
FAQ: Freiwasserschwimmen
Neugierig aufs Freiwasserschwimmen? Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen zu Sicherheit, Ausrüstung und zum Schwimmen in Seen und im Meer.
Ist Freiwasserschwimmen gefährlich?
Schwimmboje oder Sicherheitsboje: Was passt besser?
Ab welcher Wassertemperatur ist es zu kalt zum Schwimmen?
Was mache ich, wenn mich eine Strömung erfasst?
Kann ich allein im Freiwasser schwimmen gehen?
Brauche ich zum Freiwasserschwimmen einen Neoprenanzug?
Was ist der Afterdrop und wie wärme ich mich richtig auf?
Wassersicherheitsguide
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Schwimmen fordert den Körper mehr, als die meisten Menschen vermuten. Ob ambitioniertes Training oder entspannte Bahnen im Freibad - was du isst und trinkst, wirkt sich direkt darauf aus, wie du dich im Wasser fühlst und wie schnell du dich danach erholst. Die richtige Ernährung vor dem Training liefert die nötige Energie für deine Leistung. Die richtige Ernährung nach dem Training baut deine Muskeln wieder auf. Und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidet darüber, ob du konzentriert bleibst oder frühzeitig ermüdest. Dieser Ratgeber erklärt alles, was Schwimmer:innen wissen müssen: vom Kalorienbedarf und dem richtigen Mahlzeiten-Timing bis zur Wahrheit über den Snack nach dem Schwimmen - und warum es höchste Zeit ist, den alten Mythos rund ums Schwimmen nach dem Essen zu überdenken.
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